Hochaufgelöste Rekonstruktion eines Frosches

Das nachfolgende Video zeigt die Rekonstruktion eines Frosches (ca. 2,5 cm lang), aufgenommen mit dem Röntgenbildsensor.

Stereoskopische Darstellung eines Schneckenhauses

Das nachfolgende Video zeigt die Schönheit eines Schneckenhauses, aufgenommen mit dem Röntgenbildsensor.

Stereoskopische Darstellung eines Käfers

Das nachfolgende Video zeigt das Tomogramm eines Käfer (ca. 2 cm lang) in stereoskopischer Darstellung, aufgenommen mit dem Röntgenbildsensor.

Stereoskopische Darstellung zweiter Legoindianer

Das nachfolgende Video zeigt zwei Legoindianer, aufgenommen mit dem Computertomografiemodul.

1963 und 1964 veröffentlichte Allan Cormack im Journal of Applied Physics die theoretischen Grundlagen zur Computertomografie. 1972 baute Godfrey Hounsfield den ersten Computertomografen und erhielt für seine Arbeiten ander Computertomografie zusammen mit Allan Cormack im Jahr 1979 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin. Grundlage dieser Computertomografie ist die Durchleuchtung eines Objektes unter vielen verschiedenen Winkeln mit Röntgenstrahlen.

Auch unser Schulröntgengerät (bevorzugt mit W-Röhre oder Au-Röhre) kann Objekte durchleuchten und die dadurch entstehenden Projektionen am Fluoreszenzschirm sichtbar machen. Diese Projektionen sind relativ lichtschwach. Es wird daher eine sehr empfindliche Kamera benötigt, um sie mit einem Computer zu erfassen. Diese ist im Computertomografiemodul eingebaut

Deutlich besser aufgelöste Tomogramme liefert der neue Röntgenbildsensor, der das Bild im Experimentierraum aufnimmt und der statt des Computertomografiemoduls verwendet werden kann.

Wird nun ein Objekt mit dem eingebauten Goniometer gedreht und für jeden Winkelschritt eine Projektion aufgenommen, dann kann der Computer daraus das durchstrahlte Objekt rekonstruieren. Unsere didaktische Software veranschaulicht den zur Rekonstruktion notwendigen Rückprojekionsprozess schrittweise und parallel zum Aufnahmeprozess und zeigt anschließend das fertige 3D-Modell.

Download Software Computertomografie (Version 2.10)

SpracheSoftware (32+64 Bit, MSI)Manual (PDF)
GERComputertomografieHandbuch
ENGComputed TomographyManual
FRATomodensitométrieManuel utilisateur

Lizenz

Die Beispiele können Sie mit einem entsprechend leistungsfähigen Computer bereits in 2D, 3D und stereoskopisch ansehen und untersuchen. Den Beispielen liegen aber nur die ersten 10 Projektionen bei. Sie können die Tomogramme also nicht vollständig neu berechnen.

Wenn Sie eigene Computertomogramme erstellen wollen, benötigen Sie eine Lizenz der Software, die im Computertomografiemodul bereits enthalten ist oder als Software Computertomografie Pro erworben werden kann.

Beispieltomogramme in verschiedenen Auflösungen

AuflösungDownload (ZIP)Download (ZIP)Download (ZIP)
CT-Modul (300 µm)Frosch (16 MB)Ü-Ei (12 MB)Indianer (50 MB)
Röntgenbildsensor (96 µm)Frosch (52 MB)Käfer (60 MB)Schnecke (62 MB)
Röntgenbildsensor (48 µm)Frosch (450 MB)Käfer (450 MB)Schnecke (470 MB)

Systemvoraussetzungen

Die Software Computertomografie benötigt die DirectX Runtimes (Juni 2010) und das .NET Framework 3.5.

Empfohlene Systemvoraussetzungen für das Computertomografiemodul:

  • Windows Vista/7/8 (32 Bit oder 64 Bit)
  • Dual-Core Prozessor 2,4 GHz
  • 3 GB RAM
  • 3D-Grafikkarte (ab etwa Nvidia 630 / AMD HD 6670)

Empfohlene Systemvoraussetzungen für den Röntgenbildsensor:

  • Windows Vista/7/8 (64 Bit)
  • Quad-Core Prozessor 3 GHz
  • 8 GB RAM
  • 3D-Grafikkarte (ab etwa Nvidia 660 Ti / AMD HD 7870)